ALT WP Museum

 Eng verknüpft mit der Geschichte der heutigen Stadt Mechernich ist die Geschichte des Bleibergs, gab dieser doch über  Jahrhunderte den Menschen im hiesigen Raum Arbeit und Brot.

Der Höhenzug des Bleibergs, dessen höchster Punkt 461 m ü. NN liegt, war durch viele kleine Täler und Schluchten in flache Bergkuppen gegliedert, die zum Bleibachtal  abfielen. Die Reviernamen Kalenberg, Kohlhau, Schafberg, Peterheide, Sittard, Mechernicher Berg und Griesberg erinnern heute noch an diese Höhenzüge, auch wenn verschiedene dieser Höhen durch spätere Großtagebaue weitgehend  abgetragen wurden und Abraum die Täler verfüllte. Seit der Römerzeit ist der Mechernicher Bleiberg bergbaulich genutzt worden, bis im Jahre 1957 der Bleiabbau eingestellt werden musste.
Vom WP Bergbaumuseum aus sind zwei Rundwege erschlossen und markiert.

Wegkennzeichnung:

 a1a = Bergbauhistorischer Wanderweg - 10,4 km - (schwarze "A 1" auf weißem Spiegel)

Wegbeschreibung:

Am Wanderparkplatz (gemeinsam mit Rundweg A 2 "Panoramaweg") rechts auf Fußgängerweg neben der Bleibergstraße, die Straße zum Bundeswehrdepot queren und nach links die K 28 queren, auf Fußgängerweg rechts aufwärts vorbei an der Einfahrt zur Bleibergkaserne, nach 250 m die K 28 erneut queren und an 1. Schranke geradeaus auf Waldweg bis zur T-Kreuzung, links vorbei an 2. Schranke, geradeaus durch den Wald, erster Weg rechts, nach ca. 300 m links - Hier wird, ca. 50 m geradeaus, ein Abstecher zur Ruine des "Langen Emil" empfohlen.

Zurück auf dem Hinweg und rechts auf Pfad bis zum Ufer des Baltesbendener Weiher, rechts entlang des Ufers, an T-Kreuzung links und 1. Weg rechts bergauf auf das ehemalige Spülfeld, an Wegegabelung rechts, an Waldecke links und am Rande des Spülfeldes geradeaus bis zum Großen Eindicker, an Wegegabelung links bergan.

Auf dem Damm rechts, an Wegkreuzung besteht die Möglichkeit zu einem Abstecher zum Buchholzer Weiher (ca. 260 m hin und zurück), zurück zur Wegkreuzung, an dieser links, 3. Weggabelung rechts bis zur Weggabelung an der befestigten Fahrstraße. Hier bieten sich die Alternativen A und B an:

  1. A.Empfehlenswerter Abstecher zum Aussichtspunkt "Bleiberg"

Dazu (gemeinsam mit A 2) links auf befestigter Fahrstraße bis zur Wegekreuzung, rechts gemeinsam mit A 2 bis zum Aussichtspunkt und auf dem selben Weg zurück zur Wegkreuzung (nicht A 2 folgen, der geradeaus führt!), sondern links auf dem bekannten Hinweg bergab zurück zur Weggabelung, hier links (!) talwärts und weiter wie nachstehend beschrieben.

  1. B.an Weggabelung sofort halbrechts talwärts (Ohne den Abstecher zum Bleiberg verkürzt sich die Gesamtstrecke um 1,6 km!)

Auf befestigter Waldstraße abwärts bis zur Waldecke mit Blick auf den ehemaligen Tieftagebau "Virginia" - von 1982 bis Mai 2005 zentrale Mülldeponie und seit Juni 2005 Abfallwirtschaftszentrum des Kreises Euskirchen -. Hier rechts auf breiter Fahrstraße (links liegt das eingestürzte unterirdische Abbaufeld "Resshecke" und der ehemalige Tieftagebau "Bachrevier", nach 500 m 1. Weg rechts in Höhe der ehemaligen Vorbrecheranlage, auf unbefestigtem Weg aufwärts bis zum Malakowturm, dem einzig erhaltenen Schachtturm des früheren Mechernicher Bergbaues.

Am Förderturm rechts auf Fahrstraße immer geradeaus, vorbei an der letzten Bleisandhalde und einem kleinen Teich. Eine Hinweistafel markiert den Standort der früheren Bleihütte.

Weiter geradeaus bis zur Schranke, die Zufahrtsstraße zum Bundeswehrdepot queren und rechts, an der K 28, gemeinsam mit A 2, auf bekanntem Weg links abwärts zum Ausgangspunkt am Wanderparkplatz "Bergbaumuseum".

 

 

a2a = Panoramaweg - 12,6 km - (schwarze "A 2" auf weißem Spiegel)

Wegbeschreibung:

Am Wanderparkplatz (gemeinsam mit Rundweg A 1 "Bergbauhistorischer Wanderweg") rechts auf Fußgängerweg neben der Bleibergstraße, die Straße zum Bundeswehrdepot queren und nach links die K 28 queren, auf Fußgängerweg rechts aufwärts vorbei an der Einfahrt zur Bleibergkaserne, nach 250 m die K 28 erneut queren und an 1. Schranke geradeaus auf Waldweg bis zur T-Kreuzung, links vorbei an 2. Schranke, geradeaus durch den Wald, erster Weg rechts, nach ca. 300 m links - Hier wird, ca. 50 m geradeaus, ein Abstecher zur Ruine des "Langen Emil" empfohlen.

 Zurück auf dem Hinweg und rechts auf Pfad bis zum Ufer des Baltesbendener Weiher, rechts entlang des Ufers, an T-Kreuzung links und 1. Weg rechts bergauf auf das ehemalige Spülfeld, an Wegegabelung rechts, an Waldecke links und am Rande des Spülfeldes geradeaus bis zum Großen Eindicker, an Wegegabelung links bergan.

Auf dem Damm rechts, an Wegkreuzung besteht die Möglichkeit zu einem Abstecher zum Buchholzer Weiher (ca. 260 m hin und zurück), zurück zur Wegkreuzung, an dieser links, 3. Weggabelung rechts bis zur Weggabelung an der befestigten Fahrstraße.

Links auf befestigter Waldstraße aufwärts (gemeinsam der Alternativstrecke "Bleiberg" des A 1) bis zur Wegekreuzung, rechts gemeinsam mit A 1 zum Aussichtspunkt "Bleiberg", zurück zur Wegekreuzung und geradeaus der Markierung A 2 bis zur Schranke folgen, hier rechts, vorbei an den Häusern von Unterurholz, an Abzweig rechts bergauf zu den Windrädern auf dem Pflugberg mit seinem herrlichen Panoramablick, bergab, 1. Weg links, am Lorbacher Ortsrand links, an 2. Kreuzung geradeaus Abstecher - 250 m - zum Aussichtspunkt "Eifel-Blick 'Galgennück', zurück zu Kreuzung, rechts, 1. Weg rechts bis zur Waldecke, hier geradeaus immer am Waldrand entlang bis zur Wegekreuzung oberhalb Bergheim, hier rechts, 2. Weg links in den Ort, über Im Heidenpesch geradeaus zur St. Barbara-Kapelle mit Infopunkt "Bergbau".

Hier über Treppe zur Eifelstraße und sofort links auf Bergwerkstraße geradeaus bis zum Zaun des Bundeswehrgeländes, rechts abwärts entlang des Zaunes bis zur Straße, diese queren und an Schranke links auf Waldweg abwärts.

An Wegegabelung halb rechts, nach ca. 120 m zusammen mit dem A 1 auf bereits bekannten Waldweg, vorbei an der 1. Schranke, rechts zur 2. Schranke an der K 28, diese queren und links auf dem vom Hinweg bekannten Fußweg, vorbei an der Zufahrt der Bleibergkaserne talwärts zum Wanderparkplatz am Bergbaumuseum Mechernich.

 

Informationsmaterial:

Wanderkarte Nr. 5 "Kall, Kommern, Mechernich, Nettersheim" des Eifelvereins

Flyer mit Wegeskizze zum "Bergbauhistorischen Wanderweg - A 1" und zum "Panoramaweg - A 2" (kostenlos an der Kasse des Bergbaumuseums und bei der Stadtverwaltung Mechernich erhältlich!)

 

Einkehrmöglichkeiten:

Gastronomie in Mechernich

 

Anreise:

ÖPNV: Wanderbahnhof Mechernich (markierter Fußweg zum Bergbaumuseum)

 

Parken:

Wanderparkplatz "Bergbaumuseum" Mechernich, Bleibergstraße