ALT Rundweg4

Wegkennzeichnung:  rw4    (schwarze "4" auf weißem Spiegel)

Wegbeschreibung:

Wachendorf – Rißdorf – Weiler a.B. – Röttgerhof – Bruder-Klaus-Kapelle – Wachendorf - 10,5 km

Vom Parkplatz an der Iversheimer Straße links neben K 44 Richtung Lessenich,
2. Weg links in den Wald, später durch freie Feldflur nach Rißdorf, Auf dem Hähnchen, an Kapelle rechts auf Rochusstraße und sofort links auf Zur Wolfskaul, 3. Weg scharf links und sofort rechts durch Feldflur in den Wald, an Waldkreuzung zunächst zusammen mit Rundweg A 1, an Waldecke geradeaus (A 1 biegt nach rechts ab) vorbei am Sportplatz nach Weiler a.B., über Spitzbergweg, Holzheimer Straße bis Abzweig K 45, links auf Münstergasse, auf K 45 Richtung Eschweiler, an Waldecke gemeinsam rechts mit Rundweg 5 durch Feldflur zum Röttgerhof, links, später rechts durch Feldflur zur Bruder-Klaus-Kapelle, auf Fahrweg bergab nach Wachendorf, über Rißdorfer Weg, Iversheimer Straße rechts, später links zum Schloss Wachendorf, auf Petrusstrasse bis zur Rosskastanienallee, links bis zum Ende der Allee, an Feldrand links zurück zum Parkplatz.

Informationsmaterial:

Wanderkarte Nr. 5 "Kall, Kommern, Mechernich, Nettersheim" des Eifelvereins

Einkehrmöglichkeiten:

Burg Zievel (www.gcburgzievel.de)

Anreise:

ÖPNV: RVK-Buslinie 809 von den Wanderbahnhöfen Mechernich und Satzvey

(www.mechernich.de/seiten/leben_wohnen/hs_70_Verkehrsanbindung.php)

- aktueller Stadtfahrplan als PDF-Datei -

Parken:

Parkplatz "Bruder-Klaus-Kapelle", Mechernich-Wachendorf, Iversheimer Straße

Wanderparkplatz Mechernich-Weiler a.B., Spitzbergweg

Hinweis: Die Wanderung kann auch am Wanderparkplatz in Weiler a.B. begonnen werden!

Interessantes am Weg:

Röttgerhof (Privatbesitz) in dessen Nähe am Wege nach Wachendorf sich ebenfalls römische Reste befinden, dürfte wohl eine Rodung des hohen Mittelalters sein. Genannt wird der Hof zum Roitgin 1440 in der Erbteilung des Herrn von Zievel, Andreas Schmeich v. Lissingen.

Direkt am Weg befindet sich eine Anpflanzung der Elsbeere, mittlerweile eine der seltensten Baumarten Deutschlands.

Wachendorf:

Bruder-Klaus-Kapelle: Die dem heiligen Nikolaus von der Flüe - genannt Bruder Klaus - gewidmete Feldkapelle ist eine privat gestiftete und erbaute Kapelle, ein Ort der Stille, der Meditation und des Gebetes. Jeder, der sie in dieser Absicht besucht, ist herzlich willkommen. Die Kapelle ist der Einsiedelei des Bruder Klaus nachempfunden und daher für große Besuchergruppen nicht geeignet und als Reiseziel ausschließlich architektonisch Interessierter ist die Feldkapelle von den Stiftern nicht beabsichtigt.

Die Feldkapelle ist während der Sommerzeit von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr und während der Winterzeit von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet. Montags bleibt die Kapelle geschlossen. (www.feldkapelle.de)

In einem großen Park mit altem Baumbestand liegt Schloss Wachendorf. Das Schloss welches urkundlich bereits 893 erwähnt wird und seit 1190 Vogtei in Lehnsabhängigkeit der Grafen von Jülich. Daraus entwickelte sich eine mittelalterliche Wasserburg zum Schutz dieser Grundherrschaft. Heute besteht das Schloss aus einem ungewöhnlich großen, dreigeschossigen Herrenhaus mit sechsgeschossigem Wohnturm und im Gelände verstreuten Gebäuden des Wirtschaftshofes. Dazu kommen die Kapelle, Umfassungsmauern und Reste der ehemaligen Bastionen, Wälle und Wassergräben. Der ockerfarbige Putz und die roten Sandsteingliederungen lassen den Eindruck eines mächtigen Barockschlosses entstehen. (www.schloss-wachendorf.de)