ALT Rundweg5

Wegkennzeichnung:  rw5    (schwarze "5" auf weißem Spiegel)

Wegbeschreibung:

Wachendorf – Herkelstein (Fernsicht) – Röttgerhof – Bruder-Klaus-Kapelle – Wachendorf -10,8 km

 

Vom Parkplatz an der Iversheimer Straße in Wachendorf, K 44 queren, gemeinsam mit Rundweg 4, über Straße Auf der Heide, 2. Weg rechts bis zum Ende der Rosskastanienallee, rechts auf Petrusstraße, vorbei am Schloss Wachendorf, an Kapelle links auf Iversheimer Straße, am Ortsausgang rechts auf Almweg geradeaus bergan in den Wald, nach ca. 2,1 km an Wegespinne links und 1. Weg (Ruhebank) rechts bis zu K 45, erneut rechts, ca. 50 m der Straße folgen, links am Waldrand und am Rand des Golfplatzes in die freie Feldflur, später rechts und 2. Weg rechts bergan zum Herkelstein (Fernsicht nach S und SW), links abwärts am Waldrand, später immer rechts den Herkelstein (Fernsicht nach NW) umrunden, geradeaus am Wasserhochbehälter, nächste Waldecke rechts und geradeaus in die Feldflur, an Waldecke (Ruhebank) geradeaus, dann links zur K 45, gemeinsam mit Rundweg 4 geradeaus durch Feldflur zum Röttgerhof, links, später rechts durch Feldflur stets geradeaus zur Bruder-Klaus-Kapelle, auf Fahrweg bergab, an Halle links, 2. Weg rechts zurück zum Parkplatz.

Informationsmaterial:

Wanderkarte Nr. 5 "Kall, Kommern, Mechernich, Nettersheim" des Eifelvereins

Einkehrmöglichkeiten:

Burg Zievel (www.gcburgzievel.de)

Anreise:

ÖPNV: RVK-Buslinie 809 von den Wanderbahnhöfen Mechernich und Satzvey

(www.mechernich.de/seiten/leben_wohnen/hs_70_Verkehrsanbindung.php)

- aktueller Stadtfahrplan als PDF-Datei -

Parken:

Parkplatz "Bruder-Klaus-Kapelle", Mechernich-Wachendorf, Iversheimer Straße

Interessantes am Weg:

Wachendorf:

Die Kastanienallee in Wachendorf zählt insgesamt etwa 300 Bäume. In einem großen Park mit altem Baumbestand liegt Schloss Wachendorf. Das Schloss welches urkundlich bereits 893 erwähnt wird und seit 1190 Vogtei in Lehnsabhängigkeit der Grafen von Jülich. Daraus entwickelte sich eine mittelalterliche Wasserburg zum Schutz dieser Grundherrschaft. Heute besteht das Schloss aus einem ungewöhnlich großen, dreigeschossigen Herrenhaus mit sechsgeschossigem Wohnturm und im Gelände verstreuten Gebäuden des Wirtschaftshofes. Der ockerfarbige Putz und die roten Sandsteingliederungen lassen den Eindruck eines mächtigen Barockschlosses entstehen. (www.schloss-wachendorf.de)

Stockert bei Eschweiler (Fernsicht vom Herkelstein aus):

Erste deutsche Radiosternwarte, am 19.7.1955 reichte die Universität Bonn das Baugesuch ein, und nach Erteilung des Bauscheins am 22.11.1955 wurde der Astropeiler im Lauf des Jahres 1956 fertig gestellt. Das Forschungsprojekt war damals das teuerste in Deutschland. Das Teleskop war für einige Zeit das größte seiner Art und blieb noch für einige Jahre das genaueste radioastronomische Messinstrument seiner Zeit. Neben dem eigentlichen Astropeiler, also dem 25-m-Teleskop steht auf dem Stockert noch ein 10-m-Spiegel, der meist als "Sonnenspiegel" bezeichnet wird. Der Förderverein Astropeiler Stockert e.V. bietet jedes Jahr in der Zeit von Mai bis Oktober sonntags um 14:00 einen öffentlichen Fachvortrag und eine Führung durch die Anlagen an. (www.astropeiler.de)

Röttgerhof (Privatbesitz) in dessen Nähe am Wege nach Wachendorf sich ebenfalls römische Reste befinden, dürfte wohl eine Rodung des hohen Mittelalters sein. Genannt wird der Hof zum Roitgin 1440 in der Erbteilung des Herrn von Zievel, Andreas Schmeich v. Lissingen. Direkt am Weg befindet sich eine Anpflanzung der Elsbeere, mittlerweile eine der seltensten Baumarten Deutschlands.

Bruder-Klaus-Kapelle: Die dem heiligen Nikolaus von der Flüe - genannt Bruder Klaus - gewidmete Feldkapelle ist eine privat gestiftete und erbaute Kapelle, ein Ort der Stille, der Meditation und des Gebetes. Jeder, der sie in dieser Absicht besucht, ist herzlich willkommen. Die Kapelle ist der Einsiedelei des Bruder Klaus nachempfunden und daher für große Besuchergruppen nicht geeignet und als Reiseziel ausschließlich architektonisch Interessierter ist die Feldkapelle von den Stiftern nicht beabsichtigt.

Die Feldkapelle ist währen der Sommerzeit von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr und während der Winterzeit von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet. Montags bleibt die Kapelle geschlossen (www.feldkapelle.de).