wegelogo wald

 


Wegbeschreibung:

Empfohlene Gehrichtung: Wanderparkplatz (WP) „Katzensteine“ – Römerkanal-Wanderweg mit Ausbruchgräben – Mechernicher Wald – Sühnekreuz – WP „Katzensteine“

Länge: 8,7 km

Informationsmaterial:

Eifelverein - Wanderkarte Nr. 5 "Kall, Kommern, Mechernich, Nettersheim"

(Auflage: 2008 – vergriffen!)

(Es wird empfohlen, zusätzlich zur Wanderkarte einen Ausdruck dieser Kartenskizze mit auf die Wanderung zu nehmen, da die Wanderkarte überholte Streckenführungen und Wegebezeichnungen enthält!)

Website der Nordeifel-Tourismus GmbH mit Kartenskizze, Höhenprofil, Fotoimpressionen und GPS-Daten: https://regio.outdooractive.com/oar-nordeifel-tourismus/de/tour/wanderung/eifelschleife-ab-in-den-wald-/41289275/

Einkehrmöglichkeiten:

Hochwildpark Rheinland (www.hochwildpark-rheinland.de)

Gastronomie in Mechernich, Kommern und Satzvey

Anreise:

ÖPNV

Wanderbahnhof Mechernich (Bahn, Bus, TaxiBusPlus) - Buslinie 809 (Haltestelle Katzvey) - aktueller Stadtfahrplan im PDF-Format unter: www.mechernich.de/leben-in-mechernich/verkehrsanbindung/

Parken:

Wanderparkplatz "Katzensteine" Mechernich-Katzfey, an der L 61

Interessantes am Weg:

 

Katzensteine und röm. Steinbruch:

Die rötliche Bundsandsteinformation der Katzensteine, entstand vor 246 Mill. Jahren, mit bis zu 15 Meter hohen Sandsteinfelsen verdankt ihre zerklüftete Form den erodierenden Kräften von Wind, Wasser, Trockenheit und Frost. In ihrem Schatten befand sich einst ein Lagerplatz steinzeitlicher Jäger.

Ein altsteinzeitlicher Fundplatz liegt im Süden der Felsformation. Bei archäologischen Untersuchungen zwischen 1969 und 1971 fand man rund 13.000 Jahre alte Steingeräte der so genannten Federmesser-Gruppe.

Bei den Ausgrabungen entdeckte man außerdem an verschiedenen Stellen im Gelände Abbauspuren, die die Nutzung als Steinbruch in römischer Zeit belegen. Auch heute noch gut zu erkennen sind vor allem so genannte Schrotwände mit bogenförmigen Hiebspuren. Hier wurden große Quader aus dem Sandstein herausgehauen („freigeschrotet“) und mit Hilfe von Eisenkeilen vom Fels gesprengt.

Unter einer 2,50 Meter mächtigen Ablagerungsschicht gelang es bei der Ausgrabung im Süden der Felsen, die Sohle des Steinbruchs zu erfassen. Fundmaterial belegt die Steingewinnung ab dem 1. Jahrhundert n. Chr.

 

Römerkanal:

Im Mechernicher Wald (Hombusch) lässt sich über längere Strecken die Trasse der römischen Wasserleitung an Hand der vorhandenen Originalbefunde sowie der Ausbruchgräben erkunden.

Sühnekreuz: – GPS: N 50° 35,400', O 6° 40,890' -:Historisches Kreuz aus Sandstein zur Erinnerung an den bei einen Jagdunfall am Hubertustag des Jahres 1678 von seinem Bruder Gerhard Kessel von Nürburg, Herr zu Bech (= Becherhof bei Kommern) erschossenen Dietrich Kessel von Nürburg.